31. ROHKUNSTBAU: Die Kunst des Überschreitens
Eröffnung 13. Juni 2026 ab 15.30 Uhr

Das Schloss öffnet für Gäste und Besucher ab 14.00 Uhr.

13. Juni 2026 – 1. November 2026
Öffnungszeiten: Fr 13.00–18.00 Sa/So 12.00–18.00

Feiertagsöffnung: 12.00–17.00
Öffnungszeiten Oktober: Fr 13.00–17.00 Sa/So 12.00–17.00

TICKETS BALD ERHÄLTLICH

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Was ist das Neue? Und wie kommt es in die Welt? Der 31. ROHKUNSTBAU fragt nach Möglichkeiten und Grenzen der Transformation des Bestehenden. „Die Kunst des Überschreitens“ ist das Thema der diesjährigen Ausstellung im Schloss Altdöbern. Die Schau konzentriert sich auf die Perspektive der Handelnden innerhalb einer vorstrukturierten Ordnung, kurz: auf die Logik des Überschreitens des Gegebenen hin zu etwas Neuem. Dabei wird der 31. ROHKUNSTBAU zugleich den berechtigten Zweifel befeuern, ob wirklich alles, was neu ist, auch gleich besser ist und somit das Fortschrittsparadigma der Moderne auf den Prüfstand stellen. Denn bedeutet die Veränderung zu etwas Neuem notwendig Fortschritt? Oder ist Veränderung vielleicht lediglich ganz banal das Resultat des Überschreitens auf einem anderen Zustand hin? Wie wäre dieses Andere dann zu bewerten? Und wäre es dann notwendig neu? 

Die Ausstellung schreitet dabei ein weites Themenspektrum ab: Die „Kunst des Überschreitens“ 

- als Motor gesellschaftlichen Wandels im Sinne der Neu- und Umgestaltung bestehender Strukturen und Denkweisen, 

- als Manöver zur Überwindung zwischenmenschlicher Grenzen und Barrieren durch die Kreation neuer interaktiver Verhältnisse und Kooperationsformen, 

- als technologische Innovation mit Blick auf eine nachhaltigere und resiliente Gesellschaft in Zeiten von Klimakrise und Kriegen

- als reflexive Kritik auf dem Feld der digitalen Transformation und der neuen Erfahrungswelten künstlicher Intelligenz

- als künstlerische Strategie der Überwindung von Tradition und der Grenzen von Medien.


Beim 31. ROHKUNSTBAU beschäftigen sich 16 internationale Künstlerinnen und Künstler mit der „Kunst des Überschreitens“. Zu sehen sind Werke von:  

Silvina Der Meguerditchian (ARM/ARG), Klaus Elle (D), Denise Flamme (D), Andros Foros (CZ), Matthias Garff (D), Christina Glanz (D), Johan Grimonprez (B), Manaf Halbouni (SYR/D), Erez Israeli (IL), Jörg Mandernach (D), Tra My Nguyen (VIE), Viktor Petrov (BUL), Paloma Varga Weisz (UNG/D), Kateřina Vincourová (CZ), Ulrich Vogl (D), Anne Wenzel (NL/D). 

Gefördert mit

Das Projekt wird im Rahmen des Projekt-fonds Kulturplan Lausitz gefördert mit Mitteln des Beauftragten der Bundes-regierung für Kultur und Medien und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Besonderer Dank